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Wir kaufen ein Wohnmobil..

19. Dezember 2017

Irgendwann im Oktober kam in uns die Idee auf, dass wir uns ein Wohnmobil anschaffen. Bei mir war es ein langgehegter Traum, und wie sich herausstellte bei meiner Partnerin auch. Also entschlossen wir uns, uns auf dem Gebrauchtmarkt umzuschauen, was es denn so gäbe.

Wir waren dich ein wenig überrascht, wie preisstabil Wohnmobile doch sind. Da werden für Mobile, die 10 Jahre alt sind, noch über 30.000 EUR aufgerufen, wir waren erstaunt. Unser Budget lag bei 35.000 EUR, es sollte nicht zu alt sein, maximal 5 Jahre, und auch gerne nicht zu lang, ein 7m-Dickschiff kam für mich nicht in Frage, alleine schon wegen der Parksituation zuhause auf dem Hof und unterwegs. Sechs Meter parkt man eher mal am Straßenrand als sieben Meter.

Gut, also gingen wir los und schauten uns Mobile an, bei den Händlern bei uns vor Ort.

Witzig, wie sich die Einrichtungen im Laufe der Jahre geändert haben. Was vor 10 Jahren hipp war erscheint jetzt altbacken.
Wir haben und Integrierte, Teilintegrierte und Alkoven angeschaut, aber nichts sprach uns wirklich an. Entweder war es der Preis, der mir zu hoch erschien, oder es war die Optik innen, die einfach zu altbacken war. Und die Hunde, zwei an der Zahl, sollten auch Platz haben, und da viele eine Stufe im Innenraum hatten, fielen diese auch aus, zu unpraktisch für die Hunde, da können sie nicht gut liegen.

Nun, dann fanden wir es, unser PeBe-Mobil. Ein Knaus Sky Traveller 500D, Baujahr 2015. Von außen dachte ich noch, der wäre viel zu klein, so kurz wie er ist, gerade mal 5,61. Als ich dann aber reinging, war ich sprachlos. Perfekt für unsere Zwecke! Groß und geräumig von der Höhe, klar, ist ja auch ein Alkoven, schön anzuschauende Einrichtung, nicht altbacken, eher sehr edel mit der Arbeitsfläche die nach Marmor aussieht.

Nein, wir haben keine große Heckgarage, mag ein Nachteil sein, aber es gibt ein Staufach über die gesamte Breite, da passen alle Kabel, Verlängerungen und Schläche gut rein, auch Auffahrkeile haben dort ihren Platz, und es bleibt noch etwas Platz für mehr.

Dafür drinnen fünf Staufäche im Wohnbereich, plus ausziehbarer Schrank in der Küche, dazu ein großer Kleiderschrank hinten und ein etwas schmalerer, sowie unter dem Waschbecken auch ein Schrank. An Stauraum können wir uns nicht beklagen.

Unser Bad ist klasse! WC und Dusche sind getrennt vom Waschraum, beides recht geräumig, was man auf dieser kurzen Länge nicht erwartet. Für uns zur Zweit mehr als ausreichend, und gefühlt besser als die engen Kabinen, wo man noch etwas umbauen muss, um zu duschen, oder gar nur auf dem Klo zu sitzen, wie abklappbare Waschbecken oder dergleichen. Bei uns nichts dergleichen. Einfach Duschen gehen, fertig, nichts umbauen.

Der Sitzplatz, die Dinette, ist eine Voll-Dinette, d.h. keine drehbaren Sitze vorne, wir können das Fahrerhaus komplett vom Wohnraum trennen, was jetzt im Winter durchaus von Vorteil war, so mussten wir diesen Bereich nicht mitheizen. Und wer ein Wohnmobil hat, weiß, dass es im Fahrerhaus mangels Isolierung sehr kalt werden kann.

Unser Abwassertank ist beheizt und isoliert, so dass wir damit auch bei Minusgraden unterwegs können, was mir persönlich sehr wichtig war, denn wir wollen das ganze Jahr damit unterwegs sein, nicht nur ein paar Wochen im Sommer.

Also, seit dem 20.11.2017 ist es, unser PeBe-Mobil. Gekostet hat es uns knapp 34.000 EUR, ist zwei Jahre alt und noch sehr gut in Schuss, soweit mein Auge es beurteilen kann. 130PS mit 2.3l Motor reichen super aus, wir sind recht flott unterwegs, einzig der Verbrauch ist etwas höher, bedingt durch den Alkoven. Eine Schrankwand durch den Wind zu schieben ist nun mal nicht ganz einfach.

Wir freuen uns auf unsere Ausfahren an den Wochenenden und die längeren Touren in den Urlauben. Im Dezember geht’s über Silvester nach Bayern, das wird die erste Bewährungsprobe.

Auf, auf!

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